Im Grunde
ist es ganz einfach: Wenn beim Menschen gesundheitlich etwas nicht stimmt,
schaut man auf die Symptome und geht den Ursachen auf den Grund.
Wenn im Unternehmen
Wort und Bild nicht zusammenpassen, macht es nach außen und nach
innen ebenfalls keinen "gesunden" Eindruck. Während meiner
langjährigen Praxis als Texterin und Trainerin hat sich mit der
Zeit herauskristallisiert, dass es in vielen Unternehmen eine Diskrepanz
zwischen der technischen und sprachlichen Entwicklung gibt.
Aus Unkenntnis
der Bedeutung von sprachlichen Zeichen werden Texte immer wieder von
Nachfolgern unverändert übernommen, obwohl sich das Unternehmen
weiterentwickelt hat. Oft werden auch aus Unsicherheit gute und passende
neue Texte von Führungskräften nicht genehmigt, nicht unterschrieben.
Wie in der
Medizin und in der Grafik gibt es auch für die Sprache einfache
Kriterien, nach denen man Aussage und Wirkung bewerten kann.
Die Semiotik
gliedert sich in drei Bereiche: